Brief von Ferdinand I. nach dem Tod seines Sohnes Boris III.
Beschreibung
Brief von Ferdinand I. nach dem Tod seines Sohnes Boris III.
Hersteller- / Hauptbeschreibung
Brief von Ferdinand I. nach dem Tod seines Sohnes Boris III.
06/09/1943
Briefpapier mit Monogramm, Text auf Deutsch.
Svaty-Antal, den 6. September 1943.
An Seine Exzellenz
Generalleutnant von Witzleben
Berlin-Charlottenburg
Roscherstrasse 6
Eure Exzellenz sowie die Ritterschaft
des Ordens “Pour le Merite” bitte ich,
meinen herzlichsten Dank für die innige
und brüderliche Anteilnahme entgegenzunehmen, die anlässlich des Todes
meines geliebten Sohnes bekundet wurde, der als Träger des Ordens
“Pour le Merite” dessen würdig war.
Ferdinand
Recherchen und Beschreibungen wurden mit Hilfe eines KI-Assistenten (ChatGPT-5) erstellt. Typologische Ungenauigkeiten oder Fehler können bestehen bleiben.
Offizieller Brief, auf Deutsch verfasst vom ehemaligen Zaren Ferdinand I. von Bulgarien, der nach seiner Abdankung im Jahr 1918 in Mitteleuropa im Exil lebte. Das Dokument ist an den deutschen General von Witzleben in Berlin gerichtet, ein Mitglied des angesehenen Ordens “Pour le Merite”. Der Text spricht Dank für die Zeichen der Anteilnahme und Solidarität aus, die nach dem Tod seines Sohnes Boris III. bekundet wurden, der selbst mit dem Orden “Pour le Merite” ausgezeichnet war. Boris III., der regierende Zar, starb am 28. August 1943 unter bis heute diskutierten Umständen. Der Brief ist mit “Ferdinand” unterzeichnet und trägt einen charakteristischen handschriftlichen Namenszug. Im Kopf des Dokuments befindet sich ein gekröntes Wappen, das an den königlichen Rang des Verfassers erinnert. Im Jahr 1943 lebte Ferdinand zurückgezogen in Svaty Anton. Europa befand sich damals mitten im Zweiten Weltkrieg. Die Korrespondenz bezeugt die fortbestehenden Verbindungen zwischen ehemaligen monarchischen Eliten und deutschen Militärkreisen. Der Orden “Pour le Merite” war die höchste preussische Militärauszeichnung und wurde insbesondere an höhere Offiziere verliehen. Dieses Dokument ist von besonderem Interesse wegen der eigenhändigen Signatur eines ehemaligen europäischen Herrschers,
wegen seines Kontexts im Zweiten Weltkrieg,
wegen der Erwähnung des Ordens “Pour le Merite”, einer emblematischen Auszeichnung, sowie wegen seines persönlichen und erinnernden Charakters. Das Nebeneinander von maschinenschriftlichem Text und handschriftlicher Signatur ist typisch für offizielle Korrespondenz hochrangiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.
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