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Privates Museum · Historische Sammlung · Bulgarien

Brief von Ferdinand I. an seine Tante

Beschreibung

Brief von Ferdinand I. an seine Tante

Hersteller- / Hauptbeschreibung

Brief Ferdinands I. an seine Tante.

18/12/1879

Briefpapier mit Monogramm, Text auf Französisch.

K. K. ..., 18. Dez. 1879, morgens

Meine sehr liebe Tante,

Mit großer Freude werde ich Ihre liebenswürdige Einladung für Samstag, den 20., um 6 Uhr abends annehmen, sehr glücklich, wenn ich einige Stunden mit Ihnen und unserer so lieben Familie verbringen kann!

Ma.... wird mit mir sein.

Indem ich Ihnen die Hände küsse, fürs Leben,

Ihr sehr anhänglicher und respektvoller

Neffe

Ferdinand

Recherchen und Beschreibungen wurden mit Hilfe eines KI-Assistenten (ChatGPT-5) erstellt. Typologische Ungenauigkeiten oder Fehler können bestehen bleiben.

Eigenhändig geschriebener und signierter Brief des Prinzen Ferdinand von Sachsen-Coburg-Koháry (des späteren Zaren Ferdinand I. von Bulgarien)
Kursive Schrift in schwarzer Tinte, mit geprägtem Monogramm.
Handschriftlicher Brief des jungen Prinzen Ferdinand, damals 18 Jahre alt, lange vor seiner Thronbesteigung in Bulgarien. Das Dokument zeigt eine elegante und sorgfältige Handschrift in französischer Sprache, der diplomatischen und aristokratischen Sprache der Zeit. Der private Text zeugt von engen familiären Beziehungen innerhalb der großen europäischen Dynastien. Ferdinand nimmt darin eine Einladung zum Abendessen an. Das Papier trägt oben links ein geprägtes Monogramm, Zeichen eines aristokratischen Gebrauchs. 1879 gehörte Ferdinand dem Haus Sachsen-Coburg-Gotha an, einer der einflussreichsten Dynastien Europas. Er war noch kein Herrscher: 1887 wurde er Fürst von Bulgarien, 1908 Zar. Diese Korrespondenz veranschaulicht die aristokratische Erziehung des jungen Prinzen, den Gebrauch des Französischen als internationale Kommunikationssprache und die familiären Netzwerke zwischen den europäischen Königshäusern.
Dieses Dokument besitzt historischen und genealogischen Wert wegen der eigenhändigen Signatur eines zukünftigen Herrschers, seines intimen und familiären Charakters und seiner Entstehung vor Ferdinands Regierungszeit.